Wann wird der Rasen am besten gemäht?

Für diese Frage gibt es gleich Mehreres zu beachten. Zum einen müssen für solch lautstarke Arbeiten bestimmte Uhrzeiten laut der Ortssatzung eingehalten werden, zum anderen gibt es verschiedene zeitliche Vorgaben, die für eine gute Qualität des Rasens wichtig sind. Will man sich nach all dem richten, kann es zu einer größeren Aufgabe werden, die Rasenfläche immer auf dem neuesten Stand zu haben.

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So häufig sollte gemäht werden

Damit die Rasenfläche schön aussieht, sollte mindestens einmal wöchentlich der Mäher zum Einsatz kommen. Denn dann verzweigen sich die Gräser und bilden den gewünschten, dichten Teppich. Während der Zeit, in der das Gras am meisten wächst, also üblicherweise Mai und Juni, sollte man sogar etwas öfter zum Mäher greifen.

Nässe, Trockenheit, Schatten und Sonne

Doch das sind nur grobe Richtlinien. Natürlich ist das Wetter entscheidend. Bei langen Trockenphasen, bei Rasen im Schatten oder wenn es zum Herbst zugeht, sollte weniger bzw. seltener geschnitten werden.

Wichtig auch: bei Nässe darf der Rasen nicht geschnitten werden. Denn dann wird die Schnittkante nicht sauber und das Schnittgut ergibt Klumpen. Es liegt dann auf dem Rasen, statt im Fangkorb zu landen, und die Räder sinken zu tief in den Rasen ein.

Das erste Mähen nach dem Winter

Alljährlich taucht die Frage auf: wann mäht man am besten das erste Mal nach dem Winter? Und natürlich ist dies nicht jedes Jahr gleich; die Witterung stellt hier ihre besonderen Ansprüche. Nachdem die letzten Überreste von Laub und Co beseitigt sind, muss die Fläche erst einmal trocken werden. Ideal ist für den ersten Schnitt Ende März bis Anfang April. Fängt das Gras aber wesentlich früher an zu sprießen, muss auch der erste Schnitt eher erfolgen. Dieser sollte übrigens nicht zu kurz ausfallen, man spricht von ca. 4 Zentimetern.

An welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten darf gemäht werden?

Während früher das Mähen mit der Sense zu jeder Zeit erfolgen konnte, da es niemanden störte, gilt das Rasenmähen heute als eine der lärmintensivsten Arbeiten am Grundstück und wird daher zu bestimmten Zeiten verboten. Grundlage ist die „Geräte-und Maschinenlärmschutzverordnung“, die seit September 2012 in Deutschland gilt. Darin ist geregelt: Rasenmähen darf man werktags zwischen 7 und 20 Uhr. Freischneider und Rasentrimmer, die besonders laut sind, dürfen nur zwischen 9 und 13 sowie 15 und 17 Uhr benutzt werden. An Sonn-und Feiertagen ist das Benutzen solcher Geräte grundsätzlich untersagt. Zwar kann es zu Änderungen an diesen Zeiten durch Festlegungen von Ländern oder Kommunen kommen, doch werden diese nicht eingehalten, droht auch hier eine Strafe entsprechend des Bußgeldkataloges.

Mein Tipp: Mähen Sie Ihren Rasen mit einem umweltfreundlichen und nahezu lautlosen Spindelmäher.